samlei.ch · Vater · ADHS, spät diagnostiziert · Gleichgesinnter

Ich war 31 Jahre im Winterschlaf. Dann kam alles gleichzeitig.

Hochzeit. Ein Sohn. Eine ADHS-Spätdiagnose. Und die Erkenntnis, dass ich so nicht weitermachen kann. Das hier ist meine Geschichte. Und vielleicht erkennst du deine darin.

Sam Lei, Portrait
Sam Lei · Basel · Vater mit ADHS
Kapitel 1 · Die Geschichte

Nach aussen der Optimist. Innen verloren.

Die ersten 31 Jahre: geschlafen wie ein Bär im Winter. Dann heiratete ich. Mein Sohn kam zur Welt. Und mit der Spätdiagnose ADHS stand mein Leben plötzlich Kopf.

Ich fühlte mich wie in einem Gefängnis. Und wusste nicht, wie ich rauskomme. Zu viele unerfüllte Wünsche und Träume. Keine Ahnung, wie ich sie umsetzen soll. Ein Ferrari mit Fahrradbremse. Der in einer Tiefgarage Vollgas geben wollte.

Alles überforderte mich. Ständige Unruhe. Impulsives Verhalten. Orientierungslosigkeit. Verpasste Chancen. Eine Beziehung, die zu zerbrechen begann. Ein Kind, das litt.

Die Wahrheit ist: Meine Familie stand kurz vor dem Scheitern. Es war der Tiefpunkt meines Lebens. Entweder oder.

Ich habe mich entschieden. Ich fing an zu lesen. Erst ein Buch. Dann zehn. Dann mehr als 140, meist früh am Morgen, bevor die Familie wach war. Kein Buch hat mein ADHS geheilt. Aber ich habe gelernt, gut damit zu leben.

Heute teile ich, was davon trägt. Damit du siehst, dass ein ruhiges, lebendiges und wertvolles Leben möglich ist. Auch mit ADHS. Auch mit Kindern. Auch in deinem Alltag.

„Meine Frau nennt mich heute The New One."

Der Satz, für den sich alles gelohnt hat
Kapitel 2 · Die Haltung

Ein Gleichgesinnter. Ein paar Etappen weiter.

Ich stehe nicht am Ziel und erkläre dir von oben, was du falsch machst. Ich gehe den Weg selbst noch. Ich bin nur ein paar Etappen weiter. Das ist kein Makel dieser Seite. Das ist ihr Kern.

01

Ich kenne deinen Alltag

Kind. Verantwortung. Ein Kopf mit hundert offenen Tabs. Der Tag, der um 17 Uhr kippt. Es ist auch mein Alltag. Deshalb rede ich nicht über dich. Sondern mit dir.

02

Ich weiss, warum etwas funktioniert

„Ich weiss, was helfen würde. Und schaffe es trotzdem nicht." Diesen Satz kenne ich von innen. Mich interessiert die Mechanik dahinter. Was unter Druck wirklich hält. Nicht, was in Ratgebern gut klingt.

03

Ich sage dir auch, was scheitert

Ich erzähle dir auch, was bei mir nicht funktioniert hat. Welche Methode nach zwei Wochen wieder verschwunden ist. Und wo ich bis heute stolpere. Die polierte Version findest du überall sonst. Hier bekommst du die echte.

Aus 60+ Gesprächen mit Eltern wie dir

Drei Sätze, die immer wieder fielen.

„Ich weiss genau, was helfen würde. Und ich schaffe es trotzdem nicht."
„Ich funktioniere nur noch. Irgendwo dazwischen verliere ich mich."
„Ich brauche einfach Luft."

Sinngemäss aus vertraulichen Gesprächen mit Müttern und Vätern mit ADHS. Wenn einer dieser Sätze auch deiner ist: Du bist hier richtig.

30 Minuten reden Unter Gleichgesinnten · Google Meet, nichts herunterladen, nichts installieren
140+
Bücher gelesen
102
Briefe geschrieben
60+
Gespräche mit ADHS-Eltern
1
Familie, die geblieben ist
Kapitel 3 · Die Bibliothek

140+ Bücher. Hier sind sie. Alle.

Keine Deko-Bibliothek. Jedes Buch ist zu Ende gelesen, früh am Morgen, in Pausen, spät am Abend. Und wenn ich dir Bücher schenken dürfte: Mit diesen vier würde ich anfangen.

Zur Bibliothek
Du musst nicht von allen gemocht werden Limitless von Jim Kwik Playful Parenting von Lawrence Cohen The ONE Thing von Gary Keller und Jay Papasan
Kapitel 4 · Die Briefe

Ich schreibe seit 2022. Über das, was wirklich ist.

102 Briefe über ADHS, Elternschaft und mentale Gesundheit. Geschrieben mitten aus meinem Alltag als Vater. Auch die Rückschläge stehen drin. Und das, was am Ende trotzdem trägt.

Alle Briefe
Der Brief · direkt zu dir

Ein kurzer Brief. Weil du ihn heute brauchst.

Du weisst, was helfen würde. Du schaffst es trotzdem nicht. Das ist kein Charakterfehler. Das ist Neurologie unter Dauerlast. Und Neurologie kann man strukturieren.

Darüber schreibe ich. Ein Brief, eine Mechanik aus dem echten Familienalltag mit ADHS. Kurz genug für die fünf Minuten, die du wirklich hast.

Du willst erst wissen, wo du stehst? Mach den Selbst-Check: 5 Minuten, ohne E-Mail, deine Antworten bleiben bei dir.

Zum Start: „Der Anfang"

Sieben Tage. Jeden Morgen ein Brief. Jeden Tag eine Sache, die du umsetzen kannst.

Ich habe aus über 100 Briefen die sieben ausgewählt, die bei Eltern mit ADHS am meisten bewegt haben. Du bekommst sie an sieben Morgen hintereinander, kurz genug für einen Kaffee. Danach schreibe ich dir einmal pro Woche.

Kein Spam. Kein Countdown. Abmelden jederzeit.

Kapitel 5 · Das Gespräch

Du musst das nicht alleine sortieren.

30 Minuten. Zwei Eltern, die denselben Alltag kennen. Du erzählst, ich frage nach. Es geht um ADHS, Elternschaft und deinen Familienalltag. Um sonst nichts. Und meistens wird es dabei zum ersten Mal seit Langem still im Kopf.

Termin aussuchen Google Meet · Ein Klick auf den Link, fertig · Ohne Download, am Computer oder Handy · Du musst nichts vorbereiten