← Alle Briefe Brief · 20. September 2022 · 7 Minuten Lesezeit

Drei Gründe, warum ich Notizen mache

Einmal mehr habe ich erlebt, wie wertvoll Notizen sein können.

Ich notiere mir alles Mögliche, aber nicht zum Spass. Es gibt gute Gründe. Ausserdem kostet es wenig Zeit, Notizen zu machen. Es lohnt sich also!

Hier drei wesentliche Gründe:

❌ Meine weiteren Highlights der Woche

🙏 Emotionen & Psychologie: Für meine Kinder und Frau da zu sein, erfüllt mich zutiefst. Ich spüre eine tiefe Befriedigung. Vor ein paar Tagen, als schon alle schliefen und meine neugeborene Tochter es sich auf meiner Brust bequem machte (sie schlief ebenfalls), war ich müde und wollte nur noch ins Bett. Ausserdem war ich ungeduldig, weil ich zurzeit (ehrlicherweise eigentlich immer😅) voller Tatendrang bin, und am liebsten gleicht drei Projekte gestartet hätte.

Doch dann hatte ich diesen Moment. Und ich habe mich voll darauf eingelassen. Ich spürte diese Verantwortung. Diese Verpflichtung. Und war einfach glücklich, dass ich so viel geben konnte.

Aber eigentlich kann ich nur scheitern, wenn ich das versuche in Worte zu fassen. Aber ich meine es wirklich, in jenem Moment war ich mit tausend Tonnen Glück erfüllt. Indem wir geben, geben wir unserem Leben einen Sinn.

😳 Emotionen & Psychologie: Oft drücken wir uns vor unangenehmen Situation. Das löst Spannungen aus. Wir haben Angst, und möchten das unangenehme einfach unter den Teppich kehren.

Ich hatte in der vergangenen Woche eine solche Situation erlebt (und stecke noch immer mittendrin). Am liebsten möchte ich es vergessen. Doch wer garantiert mir, dass so etwas nicht wieder vorkommt? Selbstverständlich werden sich erneut solche Situationen ergeben. Und ich habe wenig Lust, jedes Mal unangenehme Gefühle zu unterdrücken. Stattdessen möchte ich mich der Situation stellen.

Ich werde dies hoffentlich auch tun. Und mich in die Szene hineinfühlen (statt mit meinem Verstand alles gut zu reden), während ich Person XY davon erzähle. Ich möchte auch in unangenehmen Situationen mehr Achtsamkeit in mein Leben integrieren.

Wenn ich den gesünderen Weg wähle, denke ich, werde ich zwei Dinge feststellen:

Ich projiziere eine positive Zukunft. Oft hilft das.

🙄 Politik & Gesellschaft: Ich möchte zwei Dinge vorausschicken: Erstens: Ich komme in Frieden. Zweitens: Was haben Politik & Gesellschaft mit einem glücklicheren und gesünderen Leben zu tun? Meine Frage: Wollen wir die Zukunft der Gesellschaft unserer Kinder mitgestalten oder uns ihr ergeben?

Ich möchte auch nicht provozieren. Und schon gar nicht hitzig debattieren (obwohl ich das gerne mache, sachlich und mit Respekt vor dem anderen Menschen). Wie zuvor erwähnt: Ich komme in Frieden; ich möchte nur das beste, für alle Menschen.

Ich möchte zwei Punkte zu Corona loswerden:

Tim Röhn ist Chefreporter und Ressortleiter bei WELT Schwerpunktrecherche. Er hat neulich folgenden Tweet gesendet:

Stefan Oelrich hat am World Health Summit offen ausgesprochen, dass es sich bei den Covid-Impfungen um eine Gentherapie handelt, und nicht um eine klassische Impfung, wie wir es etwa von Tetanus oder Tollwut kennen.

Der sogenannte Mainstream wacht auf, was das Thema Corona anbelangt. Ich finde das gut und wichtig. Dieser Graben in der Gesellschaft lässt sich aber nur dann schliessen, wenn wir den "Schuldigen" vergeben. Und uns versöhnen. Mir ist es wurst, ob jemand geimpft, ob jemand schwarz, oder ob jemand queer ist. Solange! wir uns wie Menschen behandeln, mit Respekt.

👧 Kinder & Eltern: Mein jetzt dreijähriger Sohn ist seit knapp zehn Wochen trocken. Nur ein- oder zweimal hat er eingenässt. Doch allein in den ersten zwei Wochen nach der Geburt seines Schwesterchens zweimal. Woran liegt das? Zufall kann das nicht sein.

Liegt es vielleicht am vegetativen Nervensystem, das durcheinander gebracht wird? Wenn ein Geschwisterchen auf die Welt kommt, kann das nämlich vorkommen. Andrea Wiebelitz schreibt in einem Brief an Eltern:

Kinder reagieren auf verstörende Ereignisse oft mit den nicht willentlich steuerbaren Organfunktionen (vegetatives Nervensystem: Schlaf/ Verdauung). Essenziell dabei ist: Nicht das Kind ist nicht okay, sondern es ist die Situation, die nicht normal ist! Das Kind sucht nur ein Ventil, um das Belastende loszuwerden und das müssen wir respektieren!

Andrea Wiebelitz schreibt das in Bezug auf den Beginn der Corona-Pandemie. Es lässt sich aber auch auf andere Ereignisse anwenden, etwa die Geburt eines Geschwister.

Oder in letsfamily.ch ist zu lesen:

Eifersucht gegenüber dem Geschwisterchen, das gerade geboren wurde, ein ungutes Gefühl vor dem Schuleintritt oder Elternstreitigkeiten können das Bettnässen jedoch begünstigen.

Und dort sind sogleich noch folgende nützliche Tipps zu lesen:

Ich habe meinen Sohn getröstet, als er, etwas verstört, in seinem Bett sass und mir beichtete «Ich habe in die Hosen gemacht». Er war verwirrt und auch beschämt. Ich habe ihn gestreichelt und gesagt, dass es nicht so schlimm ist. Ich habe ihn kurz geduscht untenrum (wie früher nach dem Ausgang, als ich um drei, vier Uhr noch geduscht hatte). Dann haben wir das Bettzeugs und die Kleider ausgetauscht. Und weiter geschlafen. Ich weiss nicht, ob ich positiv dazu beigetragen habe, indem ich ruhig geblieben bin. Aber seither, knapp eine Woche, ist es nicht mehr passiert.

📚 Meine neuen Buch Notizen

🦄 Schnall dich an sonst stirbt ein Einhorn: Mit diesem Buch wird man gut unterhalten. Es werden ein paar amüsante Geschichten erzählt. Ausserdem ist die Sprecherin top (Hörbuch). Aber wirklich ernsthaft ist dieses Buch nicht, weshalb ich es auch nicht unbedingt weiterempfehlen würde. Ausser eben zur Unterhaltung.

PS: Kennst Du jemanden, der am Newsletter und an meinem Blog interessiert sein könnte? Wenn ja, wärst Du so nett und leitest folgende Nachricht weiter:

Hallo … !Ich habe eine neue Website/Blog gestartet, wo ich ‘Lifestyle Design’ und ‘Persönlichkeitsentwicklung’ für Eltern lehren möchte. 📕 📚 👨‍👩‍👧‍👦 👼 Wärst Du interessiert, mehr darüber zu erfahren?Lieben GrussSamuel

Gerne darfst Du natürlich meine Kontaktdaten weitergeben. Danke! 💜

PPS: Hast Du Dir schon einmal ernsthafte Gedanken gemacht, wie Deine ideale Beziehung zu Deinem Kind oder Deinem Partner aussehen soll? Oder Deine ideale Karriere? Und hast Du es schon mal aufgeschrieben und versucht es umzusetzen? Lebst Du noch durchschnittlich oder möchtest Du eigentlich gerne mehr aus Deinem Leben machen? Antworte gerne auf diese Mail und starte eine Diskussion. Gerne würde ich mehr darüber erfahren.

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