Weil bei Eltern mit ADHS fast immer eine von drei Bremsen greift: Energie, Erlaubnis oder Alltagsstruktur. Kreuze an, was auf dich zutrifft, und du siehst, welche Bremse bei dir gerade am stärksten zieht. Und womit du morgen anfangen kannst.
Ich schlafe seit Monaten zu wenig. Und es wird nicht besser.
Ab dem späten Nachmittag treffe ich Entscheidungen, die ich am Morgen bereue.
Für Bewegung, Erholung oder Zeit draussen bleibt praktisch nie etwas übrig.
Kleine Aufgaben fühlen sich an wie grosse.
Wenn ich etwas nur für mich mache, habe ich ein schlechtes Gewissen.
Ich sage Ja, obwohl ich Nein meine. Öfter, als mir lieb ist.
Pausen muss ich mir verdienen. So fühlt es sich jedenfalls an.
Die Bedürfnisse aller anderen kommen zuerst. Meine irgendwann. Vielleicht.
Ich starte vieles und beende wenig.
Mein Tag wird von aussen bestimmt: Kind, Arbeit, Haushalt. Und wieder von vorne.
Ich weiss oft nicht, wo anfangen. Also fange ich gar nicht an.
Termine, Zettel, Gedanken: Alles liegt an zehn Orten gleichzeitig.