Mein wichtigstes Quartal des Lebens
Vergangene Woche hatte ich knapp fünf Stunden an meinen Quartals-Zielen (Q4 2023) gearbeitet.
Angefangen mit Quartals-Zielen habe ich im Q2 2021. Es ist also bereits das zehnte Mal (Jubiläum 🥳), wo ich mir ein paar Stunden Zeit nehme, um meine Ziele für die kommenden zwölf Wochen zu setzen.
Quartals-Ziele haben mein Leben verändert. Keine Frage.
Weg von tausend Dinge tun-wollen-aber-nichts-tun.
Hin zu zehn-bis-zwanzig-Dinge-planen-und-auch-wirklich-tun (wenn nicht alles, dann das meiste).
Meine Ziele in den vergangenen Quartalen haben mich zwar gefordert, aber nie eingeschüchtert. Diesmal ist das anders.
Wenn ich mir meine Q4 2023 Ziele durchlese, denke ich sofort: okay, das bedeutet Arbeit; unangenehme Gefühle; raus-aus-der-Komfortzone.
Es bedeutet aber auch Vorfreude, Aufregung und positive Gefühle.
Und ich bin bereit dazu; mich meinen Ängsten zu stellen, und daran zu wachsen.
Zuerst jedoch etwas anderes.
Wenn du Geschichten, Anekdoten und Metaphern liebst wie ich, dann wirst du Freude an den drei Geschichten haben. Sie werden dir nicht nur gefallen, sondern hoffentlich auch eine neue Perspektive aufzeigen.
Geschichte 1
Es gab einmal einen Mann, der jahrelang in einer Goldmine gearbeitet hatte, ohne nennenswerte Erfolge zu erzielen. Er war frustriert und glaubte, dass die Mine nichts mehr zu bieten hatte. Enttäuscht verkaufte er sein Bergwerk und zog weiter, um anderswo sein Glück zu suchen.
Kurz nachdem er die Mine verkauft hatte, entdeckte der neue Besitzer jedoch eine reiche Goldader. Die Mine, die der erste Mann aufgegeben hatte, erwies sich als äußerst profitabel, und der neue Besitzer wurde schnell sehr reich.
Der ursprüngliche Besitzer, der die Mine aufgegeben hatte, erfuhr von diesem glücklichen Fund und bedauerte zutiefst, dass er so früh aufgegeben hatte. Diese Geschichte erinnert daran, dass der Erfolg manchmal nahe ist, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, und es wichtig ist, Geduld und Ausdauer zu haben, wenn man seine Ziele verfolgt.
Geschichte 2
Ein Mann sollte acht Stunden lang Holz hacken, aber stattdessen verbrachte er die ersten sieben Stunden damit, seine Axt zu schärfen, und hackte nur eine Stunde lang Holz. Diese Geschichte veranschaulicht die Bedeutung der Vorbereitung und der richtigen Werkzeuge, um Aufgaben effizient und erfolgreich zu bewältigen. Es erinnert daran, dass sorgfältige Planung und Vorbereitung oft genauso wichtig sind wie die eigentliche Arbeit selbst.
Geschichte 3
In dieser altägyptischen Geschichte werden zwei Männer beauftragt, eine Pyramide zu bauen. Einer von ihnen beginnt sofort und schafft zwei Ebenen, stößt jedoch bald an seine Grenzen, da die Steine zu schwer sind, um sie höher zu tragen. Der andere Bruder scheint in den nächsten zwei bis drei Jahren nichts zu tun, arbeitet jedoch heimlich Tag und Nacht. Schließlich erfindet er eine Maschine, die die schweren Steine problemlos transportieren kann. Mit dieser Innovation kann er die Pyramide schnell fertigstellen. Die Geschichte betont die Bedeutung von Erfindungsreichtum und Planung, um scheinbar unlösbare Probleme zu überwinden.
Leuchten die drei Geschichten ein?
Wenn nicht, denke an dein Leben; Liebesbeziehung; Karriere; Emotionen; Kinder usw.
Hast du etwa das Gefühl, dass es irgendwo nicht vorwärtsgeht? Überall Stillstand? Dann erinnere dich an die drei Geschichten, und gebe nicht auf!
Oder zweifelst du ständig, weil du noch keine Resultate siehst oder erst wenige, obwohl so hart an dir arbeitest? In diesem Fall erinnere dich an die drei Geschichten, und gebe nicht auf!
Gib nicht auf, lautete ein Newsletter vor ein paar Wochen, hier kannst du ihn lesen, wenn du ans Aufgeben denkst (Tu es nicht! Du hast mehr verdient. Es steckt noch mehr in dir! Erinnere dich daran, dass das einzige Scheitern das Aufgeben ist!! 🤯)
Nun, weshalb dieser Titel? Mein wichtigstes Quartal des Lebens.
Abgesehen von der Notwendigkeit gewisser Dinge, ist mir in den vergangenen Tagen auch ein blinder Fleck klar geworden, meine Angst, nicht zu genügen.
Zwar traue ich mich, mich zu äußern, etwa indem ich einen Newsletter schreibe. Aber ich halte mich schön in meiner Komfortzone. Bloß nicht zu weit gehen, ich könnte mich verletzen..
Für das kommende Quartal habe ich meine Ziele wie immer klar und deutlich formuliert. Diesmal jedoch noch präziser und noch ambitionierter. Hohe, persönliche und bedeutungsvolle Ziele wie noch nie. (Danke Lernkalender (siehe letzter Newsletter); im September 2023 habe ich mich stark mit Ziele-setzen und Projektmanagement auseinandergesetzt 💪 🚀).
Nicht dass ich vorher nicht gut darin gewesen wäre, doch jetzt habe ich eine höhere Stufe erreicht.
Wie bereits geschrieben, haben mich meine Ziele in den vergangenen Quartalen zwar gefordert, aber nie eingeschüchtert.
Diesmal ist das anders. Und ich bin bereit dazu; mich meinen Ängsten zu stellen, und daran zu wachsen.
Social Media ist ein solches Thema. Ich hatte noch nie den Wunsch, zB auf Instagram oder TikTok aktiv zu sein. Eine Followerschaft aufzubauen oder dergleichen. Ich hatte schlicht nie das Bedürfnis. Habe es auch jetzt nicht.
Aber jetzt sehe ich die Notwendigkeit!
Eigentlich habe ich das bereits vor ein paar Monaten gesehen, oder besser gesagt geahnt. Aber da habe ich mich nicht getraut, blieb schön in meiner Komfortzone.
Heute sehe ich eindeutig, inwiefern es mit meinen übergeordneten Zielen zusammenhängt.
Und mein Bauchgefühl sagt mir auch, tue es.
Boah, und gerade wieder diese Stimme, diese Angst, was denken die Leute, lachen sie mich aus, bin ich gut genug?
Statt mich aber auf diese Schlangen-Stimme einzulassen, sage ich mir: Ich schaffe das. Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss mich nur verbessern. Ich muss mich getrauen. Ich muss wachsen. Ich muss meine eigene Geschichte teilen.
Und ich muss anderen helfen, wie ich mir geholfen habe.
Und wieder ist es passiert, ich höre eine Stimme: Wer bin ich, dass ich anderen helfen will, geschweige denn kann! Was fällt mir eigentlich ein?
Doch wieder wehre ich mich, und antworte mit einem freundlichen aber klaren Leck-mich 😅
Wenn ich mir helfen kann, wenn ich meiner Schwester helfen kann, kann ich auch anderen helfen.
Es ist nicht aus der Luft gegriffen. Ich sehe die Resultate.
Abschließend ein Zitat eines unbekannten, das hierzu bestens passt:
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es trotzdem zu tun.
Wer weiß, vielleicht ist es tatsächlich das wichtigste Quartal meines Lebens. Ich bin ganz aufgeregt. Und ich freue mich riesig auf die kommenden zwölf Wochen.
Ich wünsche dir, dass du dich genau so auf die kommenden Tage und Wochen freust. Wenn das nicht der Fall ist, dann forderst du vielleicht zu wenig von dir.
Ich meine das nicht herablassend. Verstehe das als Aufforderung, dir mehr zuzutrauen.
Wenn du jemanden benötigst, der dir die Erlaubnis geben soll, ich gebe sie dir hiermit. 🙏
Kennst du solche Wochen auch?
Dann lass uns reden. 30 Minuten, zwei Eltern mit demselben Alltag. Oder hol dir den nächsten Brief direkt ins Postfach.
Termin aussuchen Briefe abonnieren