Sam Lei.
Brief · Impuls · 2 Minuten · 13. November 2024

Die wichtigste Frage meines Lebens

Was will ich wirklich? Nicht, was die Welt von mir erwartet, sondern was-will-ICH?

Leuchtendes Babyfon auf dem Nachttisch, mitten in der Nacht
Was will ich wirklich?

Ich dachte, die Welt gehört mir, ich sei frei, frei wie ein Vogel.

Doch dann bin ich aufgewacht.

Mein Sohn wurde geboren.

Was darauf folgte, waren die schwierigsten und schönsten Momente meines Lebens.

Gleichzeitig.

Kennst du das auch?

Ich war mit vielen Dingen unzufrieden; mit meiner Arbeit, meiner Freizeit, meinem Verhalten und wie ich damit umgegangen bin, und der Qualität meines Lebens insgesamt.

Auf der Arbeit wollte ich motiviert sein und einen Sinn in dem sehen, was ich tue. Zu Hause wollte ich Ruhe und Gelassenheit; sorglos mein Hobby ausüben, mit meinen Kindern spielen oder einfach eine Tasse Tee trinken und entspannen.

Aber ständig drehten sich meine Gedanken.

Das schlimmste war, als ich das Gefühl hatte, nichts mehr unter Kontrolle zu haben.

Wenn mein Sohn beim Einschlafen weinte, fragte ich mich, ob ich in der kommenden Nacht durchschlafen kann.

Welches Projekt soll ich am nächsten Tag fortsetzen, Projekt A oder Projekt B?

Ich überlegte mir, was ich am nächsten Tag zu Mittag essen soll.

Habe ich meinem Chef zu XY schon geantwortet?

Wann haben wir zuletzt die Wohnung geputzt?

Dann die Gedanken darüber, ob die Rechnungen schon bezahlt sind und was mit dem bald auslaufenden Fitnessstudio-Abo geschehen soll.

Alles war ein grosses Chaos.

Es ist wie eine gezündete Atombombe, deren Gehäuse noch unbeschädigt ist.

Dann geschah es.

Ich wurde impulsiv.

Ich war kein gutes Vorbild, weder für meine Frau noch für meine Kinder.

Nach aussen schien alles hui, nach innen pfui. Doch zum Glück hatte ich nicht aufgegeben. Mein Optimismus rettete mich in der schwierigsten Zeit meines Lebens.

Einige nennen es Gott, andere nennen es den Heiligen Geist oder das Universum.

Ich hatte keinen Begriff dafür. Nur gespürt, dass ich am Anfang des Weges stand. Mit 31 Jahren.

Wohin wollte ich gehen? Das wusste ich nicht. Ich wusste nur, dass es zwar weh tut, Fragen zu stellen, aber es nützlich ist.

Und immer wieder las ich das in Büchern, zB in Limitless von Jim Kwik.

Und ich begann immer mehr, mein Leben zu hinterfragen. Was will ich wirklich? Nicht, was die Welt von mir erwartet, sondern was-will-ICH?

Das war die wichtigste Frage, die ich in meinem Leben je gestellt hatte: Was will ich wirklich? Nicht, was die Welt von mir erwartet, sondern was-will-ICH?

Das ist jetzt ein paar Jahre her, aber ich bin froh, dass ich mich auf diese Reise begeben habe.

Während meiner Reise habe ich ein paar wichtige Lektionen gelernt.

Was ist die bedeutendste Frage, die Ihr je gestellt habt?

Sam
Samuel Lei Vater von zwei Kindern, ADHS spät diagnostiziert.
Ich gehe denselben Weg.

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Selbst-Check · 5 MinutenWas bremst dich gerade?Bei Eltern mit ADHS ist es fast immer eine von vier Bremsen: Energie, Klarheit, Erlaubnis oder Struktur. Zwölf Sätze, und du siehst, welche dich gerade am stärksten bremst.Zum Selbst-Check → Gespräch · 30 MinutenDu musst das nicht alleine sortieren.Zwei Eltern, die denselben Alltag kennen. Du erzählst, ich frage nach. Via Google Meet, du musst nichts vorbereiten.Termin aussuchen →
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