Mit Selbst-Coaching zurück in die Spur
Ich war kurz abgelenkt, und schon kam meine Karriere ins Stocken.
Heute schreibe ich darüber, was ich konkret getan habe, um wieder zurück in die Spur zu kommen, und um meinen Traum der finanziellen Unabhängigkeit eines Arbeitgebers über die Ziellinie zu bringen.
Wer an drei oder vier Dingen gleichzeitig arbeitet, wird in keinem Bereich nennenswerte Fortschritte machen.
Das sagen erfolgreiche Unternehmer. Alle auf eine andere Art und Weise, doch im Kern meinen sie alle dasselbe: Arbeite an weniger Projekten, wenn du großartiges leisten willst.
Genau das ist mir letzte Woche bewusst geworden, ich wollte an zwei Fronten Vollgas geben. Dabei bin ich in den vergangenen Wochen und Monaten arg ins Stocken geraten.
Statt in einem Bereich aufs Pedal zu drücken, bin ich zweimal mit Handbremse gefahren.
Ich wollte gleichzeitig mit der Hochzeitsfotografie vorwärtskommen, während ich nebenbei noch Ideen für meinen Blog entwickeln wollte.
Angefangen hat das ca. im Oktober 2022.
Es ist nicht so, dass ich die Hochzeitsfotografie im vergangenen halben Jahr komplett vernachlässigt hatte. Hätte ich mich jedoch auf nur auf die Hochzeitsfotografie fokussiert, wäre ich heute weiter. Da bin ich mir absolut sicher.
Sechs Monate ist viel Zeit. Und das nervt mich auch ziemlich. Aber ich habe gelernt, liebevoll mit mir umzugehen, geduldig zu sein. Geduldig sein ist übrigens eine Fähigkeit, sagt Alex Hormozi, und ich finde, er hat recht. Ich habe gelernt, geduldig zu sein. Aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.
Wie kam es aber konkret dazu, dass ich vom Weg abgekommen bin?
Wenn ich das richtig verstanden habe (ich beziehe mich auf Personen, die viel mehr erreicht haben wie ich), dann ist das ohnehin unvermeidlich. Es geht also nicht darum, zu verhindern, dass es nicht geschieht, sondern darum, wie man damit umgeht, wenn es geschieht.
Auch das ist eine Fähigkeit. Nein zu Dingen sagen (Ideen, Projekte usw.). Leichter gesagt als getan.
Jedenfalls, Ursache war eines meiner Quartalsziele (Q3 2022), nämlich meinen Blog zu lancieren. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse. Und ich habe noch heute keine genaue Vorstellung davon, wo das endet.
Nachdem ich meinen Blog lanciert hatte, wollte ich natürlich weitermachen. Ich hatte Blut geleckt 😅
Und so ist der Ball ins Rollen gekommen. Gerade schreibe ich meinen 23. Newsletter 🤯🥳
Aber es ist nicht nur das Schreiben, was mich reizt. Im letzten halben Jahr habe ich mir viel Gedanken über diese drei Dinge gemacht:
- Kurs
- Community
- Coaching
Ich habe nicht nur interessante Interviews geführt (danke nochmals!), sondern auch bereits konkrete erste Ideen entwickelt. Dieser Bereich fesselt mich komplett.
Doch unterbewusst war ich vermutlich bestens informiert. Nämlich, dass dieser Schritt zu früh kommt.
Eines nach dem anderen.
Ich kann fast alles machen, was ich möchte, aber nicht alles gleichzeitig.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum meine Karriere ins Stocken geraten ist (obwohl das streng genommen nicht ganz richtig ist, denn im Q1 2023 habe ich bereits so viel Umsatz gemacht wie im gesamten Jahr 2022 🤩).
Nun, die Geburt meiner Tochter war nochmals ein einschneidendes Ereignis für meine Familie und mich. Selbstverständlich haben dann gewisse Dinge Priorität.
Also, was ich konkret getan habe, um wieder zurück in die Spur zu kommen.
Ich habe zwei Dinge getan, wobei Ersteres eher indirekt, während Letzteres direkt war.
- Ich habe mein wichtigstes Ziel (die finanzielle Unabhängigkeit eines Arbeitgebers) durchgelesen, was ich übrigens fast täglich mache, und dann realisiert, dass ich dieses Ziel in den vergangenen Wochen/Monaten vernachlässigt hatte. Es war ein klassischer AHA-Moment. In dem Moment wusste ich sofort, ich muss den Fokus wieder stark auf die Hochzeitsfotografie legen, wenn ich mein Ziel in den nächsten ein bis zwei Jahren erreichen möchte.
- Dann habe ich mir aufgeschrieben, was ich ändern möchte.
Ich wollte den Blog nicht komplett beiseitelegen. Musste ich auch nicht. Denn mein Blog gehört zum erweiterten Kreis meiner wichtigsten Ziele, die ich vor genau zwei Jahren formuliert hatte. Mehr dazu ein anderes Mal.
Ich habe mir Folgendes notiert:
- 80% Hochzeit
- 10% Blog/Schreiben
- 10% Kurs/Community/Coaching
In Stunden sieht das dann etwas so aus:
- Hochzeit = 16h pro Woche
- Blog/Schreiben = 2h pro Woche
- Kurs/Community/Coaching = 2h pro Woche
Mit Toggl notiere ich mir die Zeit. Es ist einfach. Beginne ich eine Aufgabe, wähle ich den Bereich (zB Hochzeit) und klicke auf Start. Ich mache das schon für längere Zeit, und sehe dadurch genau, wie viel Zeit ich wofür aufwende. Das Aufschreiben der verwendeten Zeit hat geholfen, die vergangenen Wochen/Monate besser zu evaluieren.
Diese Selbst-Evaluierung war notwendig. Und sie hat mich befreit.
Ich gebe mir die Erlaubnis, mich mit meinem Blog und meinen damit verbundenen Ideen auszutoben, ohne mein großes Ziel aus den Augen zu verlieren.
Ich kann Dinge rund um den Blog ausprobieren, ohne Druck zu verspüren, damit bald Geld verdienen zu müssen. Stattdessen können sich meine Ideen langsam entwickeln.
Apropos Entwickeln: Im ersten Quartal 2023 habe ich bereits so viel Umsatz wie im gesamten 2022 gemacht. Wenn das nicht gute Voraussetzungen sind für die kommenden ein bis zwei Jahre.
Vielleicht komme ich schneller dazu, als ich denke, mehr Zeit in Blog/Community/Coaching zu investieren.
Ich bin ganz aufgeregt und hoffe, Ihr arbeitet auch mit Begeisterung an etwas, was Euch am Herzen liegt!!
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