← Alle Briefe Brief · 4. Oktober 2022 · 1 Minute Lesezeit

Output ist mehr als Produktivität

Manchmal geht alles drunter und drüber. Doch wir dürfen nicht vergessen: Alles ist eine Frage der Perspektive. Mehr dazu gleich.

In den vergangenen zehn Tagen habe ich hauptsächlich vier Dinge getan (und tue es noch immer).

Übrigens: Mit Output meine ich einen Mehrwert, den ich erbringe. Etwas, das ich tatsächlich tue. Im Gegensatz zum Input, wo ich "nur" lerne oder passiv konsumiere.

Was hat das nun mit Perspektive zu tun? Bisher sah ich Output nur im Zusammenhang mit Arbeit; dieses Projekt erledigen; jener Text schreiben usw. Damit habe ich mich aber stark eingegrenzt. Denn wer sagt eigentlich, dass Fürsorge oder Familienzusammenhalt nicht auch als Output angesehen werden kann? Richtig: Niemand. Also, was habe ich gelernt? Output ist nicht nur auf die Arbeit/Karriere begrenzt, sondern geht darüber hinaus.

Meine Erkenntnis respektive mein neuer Glaubenssatz hat Ruhe in die Familie gebracht.

Ebenfalls geholfen hat die Einsicht, dass es unterschiedliche Phasen bei der Arbeit/Karriere gibt. Die letzten zehn Tage waren Input-Tage. Und das Gute daran ist, dass man in solchen Phasen die Gedanken auch mal setzen lassen kann. Und sie gedeihen lassen.

Ausserdem habe ich, während ich über Input vs. Output nachdachte, eine alte Notiz von mir gefunden:

Input vs. Output: Nicht jede Phase ist gleich. Manchmal bist du ganz heiss auf ein neues Thema und du suchst nach ganz viel Input. Das ist auch gut so. Aber siehe zu, dass du später auch Output lieferst! Versuche, die Balance zu halten.

Kennst du solche Wochen auch?

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