← Alle Briefe Brief · 12. Oktober 2022 · 2 Minuten Lesezeit

Nur Handeln führt zu Ergebnissen

Wir dürfen nicht nur auf das Ergebnis hoffen, wenn wir Ziele verfolgen.

Wir müssen ins Tun kommen!

Ergebnis leitet sich aus Action ab. Wenn wir also nicht handeln, dürfen wir uns entsprechend wegen des Nicht-Ergebnisses nicht ärgern. Das wäre kindisch.

Es gibt Dutzende Möglichkeiten und Varianten, wie wir ins Tun kommen können. Zwei haben sich bei mir als besonders fruchtbar herausgestellt.

Möglichkeit eins:

Am einfachsten, um Dinge zu tun, statt nur darüber nachzudenken, ist es, wenn wir uns Gewohnheiten aneignen, die wir "automatisch" tun, und die wir bestenfalls täglich ausführen. Die Literatur dazu ist umfangreich. Drei Bücher, die ich mit besten Gewissen empfehlen kann, sind Die 1%-Methode von James Clear, Tiny Habits von BJ Fogg und Better Than Before von Gretchen Rubin. Sobald meine Buchnotizen dazu aufbereitet sind, werde ich sie Online stellen.

Möglichkeit zwei:

Wenn es um Zahlen geht, hört man sinngemäss oft: Wer nichts aufschreibt, kann auch nichts messen. Wenn ich also zB beurteilen möchte, ob ich täglich Quality Time mit meinem Sohn hatte, muss ich am Abend entweder Ja oder Nein sagen können. Entweder ich habe getan oder nicht-getan. Es darf kein grau-Bereich geben. Ansonsten kann ich ja nichts beurteilen. Und dadurch, dass wir sehen, dass wir etwas so-und-so-oft getan haben, sehen und spüren wir unsere Fortschritte. Das gibt uns Selbstvertrauen und motiviert uns, weiterzumachen. Ergebnisse sind zwar auch ein Treibstoff, aber erst, nachdem wir etwas getan haben. Denn nur Action führt zu Ergebnissen.

Dafür braucht es übrigens auch kein Fancy Tool wie Notion, Evernote etc. Ein Blatt Papier, wo Du Kreuze machen kannst, geht auch.

Wir können die Gewohnheit auch mit der Überprüfung kombinieren. Sodass wir ein noch besseres Ergebnis erzielen. zB so:

Wenn es darum geht, meine fotografischen Fähigkeiten zu verbessern (um schliesslich ein Top-Hochzeitsfotograf zu werden, um schliesslich genug Geld damit verdienen zu können …), habe ich mir vor ein paar Monaten die Gewohnheit angeeignet, täglich ein Foto zu machen. Ich nenne diese Gewohnheit "Foto Challenge".

Im August 2021 habe ich damit begonnen. Mein Ergebnis 14 Monate später: 47,3 Prozent.

Im Schnitt habe ich also jeden zweiten Tag eine Foto-Challenge gemacht. Manchmal habe ich fünf Minuten dafür gebraucht, manchmal zwanzig Minuten.

Gelegentlich nehme ich kleine Änderungen vor. Ich mache die Gewohnheit sozusagen noch besser. Wie zB kürzlich, wo ich entschieden habe, jeweils einen Fokus für die Woche festzulegen. Letzte Woche war es "Backlighting", diese Woche "Frame within Frame". Auf diese Weise konzentriere ich mich auf ein Thema und gehe dadurch tiefer.

Drei Beispiele meiner täglichen Foto Challenge (2 x Backlighting, 1 x Frame within Frame)

Hätte ich mir erstens die Gewohnheit, täglich Fotos zu machen, nicht angeeignet, und zweitens meine Gewohnheiten nicht überprüft, hätte ich mich als Fotograf nicht weiterentwickelt.

Worin möchtest Du Dich weiterentwickeln?

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