Gute Fragen = Gutes Leben
Wenn ich mir unsicher in etwas bin, stelle ich mir Fragen.
Darum geht es heute: Fragen stellen.
Wo? Das ist egal.
Nimm ein Notizbuch, eine Serviette oder das Bastelpapier deines Kindes.
Fragen stellen habe übrigens nicht ich erfunden.
Tony Robbins etwa wiederholt dies tausendfach: Wer ein gutes Leben möchte, muss gute Fragen stellen.
Es geht aber nicht nur darum, Fragen zu stellen, sondern gute Fragen.
Doch was ist eine gute Frage?
Zuerst müssen wir wissen, was das Problem ist (das ist bereits die erste gute Frage!).
Nachdem wir also herausgefunden haben, was das Problem ist, geht es darum, passende Fragen zu stellen.
Warum? Gute Fragen geben Antworten, was Klarheit gibt, was Ruhe gibt.
Gute Frage → Antworten → Klarheit → Ruhe
Ein Problem, worüber ich mir oft Gedanken gemacht habe, und wofür ich schließlich eine Lösung gefunden habe, ist: Visionen/Träume/Ziele, die zu groß sind.
Diese Lösung möchte ich weitergeben. Hoffentlich hilft es dir auch! 🤓
Mein Selbstgespräch ging in etwa so:
“Was? Du? Das!? Wirklich? Waaaas? Spinnst du! Wofür hältst du dich!”
Bla. Bla. Bla.
Zunächst muss man sich bewusst machen, dass es sich hier um Selbstsabotage handelt. Oder um limitierende Überzeugung. Auch wenn das interessante Themen sind, und ein genauerer Blick darauf sich lohnt, ist der Fokus heute Fragen-stellen.
Eine konkrete Möglichkeit, um aus dieser Selbstsabotage heraus zu kommen, ist, du hast richtig geraten: Sich Fragen zu stellen. Und zwar diese drei Fragen (zum Problem: Sind meine Visionen/Träume/Ziele zu groß?):
- Hat XY bereits jemand geschafft/erreicht?
- Kannst du XY lernen?
- Wie viel Zeit gibst du dir, wie lange hältst du aus, bis du XY erreicht hast?
Die Fragen würde ich in genau dieser Reihenfolge stellen.
Frage 1 beruhigt dahingehend, weil wir dann herausfinden, ob wir das Rad neu erfinden. Wenn jemand XY geschafft/erreicht hat, ist das ein Zeichen/Fakt/Beweis, dass es möglich ist.
Frage 2 beruhigt dahingehend, weil wir dann herausfinden, ob es dafür ein Tool, eine Fähigkeit oder Methode gibt, was wir einsetzen können, um besser darin zu werden.
Frage 3 schließlich hilft in der Perspektive. Vielleicht überfordert uns Vision/Wunsch/Ziel XY, weil wir uns insgeheim nur 1 Jahr Zeit dafür geben. Wenn wir aber ehrlich sind und uns vielleicht drei Jahre geben, dann fühlt es sich plötzlich so an, als sei es machbar.
Nehmen wir einfachheitshalber einen fußballverrückten Jungen.
Er heißt Tim.
Tim ist sechs Jahre alt und möchte Fußballprofi werden. Nicht nur das, er möchte die Meisterschaft in seinem Land gewinnen.
Wow. Tim hat große Träume!
Und rasch kommen die Zweifler. Tim fragt sich, warum diese Menschen so negativ sind. Er weiß es nicht, und möchte es auch gar nicht wissen. Das Einzige, was ihn interessiert, ist sein Traum, eines Tages Fußballprofi zu werden.
Tim ist zwar erst sechs Jahre alt, doch klug wie ein Erwachsener, und hört nicht auf andere, sondern sucht nach Antworten im Internet.
Dort findet er drei gute Fragen, die er sofort in seinem Notizbuch festhält!
Dann stellt er Tante Google ebendiese konkreten Fragen:
Frage 1: Hat es bereits jemand geschafft, Fußballprofi zu werden und die Meisterschaft mit seinem lokalen Verein zu gewinnen?
Er macht sich abermals Notizen. Sein Fazit: Ja, absolut. Es gibt hunderte Beispiele.
Frage 2: Kann man lernen, besser im Fußball zu werden?
Ja, absolut. Das Mannschaftstraining im lokalen Verein. Dann noch das Einzeltraining vor und nach der Schule auf dem Sportplatz. Schließlich macht er noch einen kurzen Abstecher auf YouTube, um zu sehen, ob es dort Tipps und Tricks gibt. Nach fünf Minuten ist ihm klar, dass es mehr als genug gibt (vor allen Dingen jfb findet er ganz toll 😎).
Frage 3: Wie viel Zeit benötigt man, um Fußballprofi zu werden sowie die Meisterschaft zu gewinnen?
Oh, solange, denkt Tim. Aber immerhin hat er eine Antwort! Er beschließt, mit 18 den Durchbruch zu schaffen. Und mit 26 die Meisterschaft zu gewinnen. Das heißt, er hat noch 20 Jahre Zeit dafür. Ja, Tim ist ein reifer Junge. Tim plant langfristig.
Gute Frage → Antworten → Klarheit → Ruhe
Lasse dich nicht negativ beeinflussen, sei es von Außen (zB Kritik/Zweifel von Familie und Freunden) oder von Innen (Selbstsabotage), und stelle stattdessen Fragen, die dich weiterbringen!
Nicht nur zum Thema Visionen/Träume/Ziele. Sondern zu sämtlichen Problemen, bei denen du das Gefühl hast, nicht weiterzukommen.
Nicht nur zum Thema Visionen/Träume/Ziele. Das gilt für sämtliche Probleme, bei denen du das Gefühl hast, nicht weiterzukommen.
Ich hoffe, du findest deine Antworten!! 🙏
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