← Alle Briefe Brief · 12. November 2023 · 4 Minuten Lesezeit

Das Geheimnis liegt in deinen eigenen Händen

Wenn ich Stress habe mit meiner Frau, schreibe ich in mein Tagebuch.

Wenn ich an etwas zweifle, schreibe ich in mein Tagebuch.

Wenn mich meine Alltagsverpflichtungen überrumpeln, schreibe ich in mein Tagebuch.

Wenn mich das Leben überfordert

Kennst du das?

Du denkst gleichzeitig an deine Arbeit, Kinder, Partner, Freunde, Aufgaben, Hobbys, Projekte und Gesundheit.

Und weißt nicht, wo links und rechts ist.

Das wird negativer Stress genannt. Wir fühlen diesen Stress, wenn das Leben uns zu viel wird. Wir sind überfordert und orientierungslos.

Dann ignorieren wir die Tatsachen, und machen es dadurch noch schlimmer.

Perfekter Teufelskreis.

Es wäre schön, wenn all das nur abstrakt bleiben könnte. Leider ist das nicht der Fall.

Stress hat nämlich direkte Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Geduld und Impulsivität, stört den Hausfrieden, verursacht Schlafprobleme und belastet uns emotional.

Und das möchte niemand. Oder du vielleicht?

Doch woran liegt es? Was ist der Grund, dass wir, obwohl wir negativen Stress erfahren, nichts tun, und somit unserer Gesundheit und unserer Familie schaden?

Halten wir fest:

Wir haben fast keine Zeit zum Nachdenken, um Emotionen zu verarbeiten, Ideen zu entwickeln oder Pläne zu schmieden. Überall Lärm, Verpflichtungen usw.

Wir gehen durchs Leben wie ein Zombie, wir bewegen uns, aber wissen eigentlich nicht, wohin.

Manchmal fühle ich mich so, wie ein wandelnder Zombie. Du auch?

Aber mit der Zeit habe ich jedoch gelernt, die Situationen besser zu deuten. Wenn ich also merke, dass etwas nicht gut ist (negativer Stress), dann weiß ich, was ich tun muss.

Tagebuch schreiben, um mehr Ruhe und Gelassenheit zu kultivieren

Kurz gesagt: Ein Tagebuch ermöglicht mir, ruhig und neutral nachzudenken und (vor allem) ins Handeln zu kommen.

Es ist wie ein Kochbuch und das Kochen. Ohne das Kochen nützt das beste Kochbuch nichts 😉

Nicht gut = Denken. Denken. Denken.

Gut = Denken. Machen. Denken. Machen.

Fakt ist: Jemand, der über das nachdenkt, was gerade in seinem Kopf und in seinem Leben passiert, bleibt ruhiger.

Das strukturierte Nachdenken (wie in einem Tagebuch) bringt Ordnung ins Chaos. Und genau das ist es, weshalb wir weniger Stress empfinden.

Kein Tagebuch schreiben → Unklarheit → Angst, Zweifel usw.

Tagebuch schreiben → Klarheit → Gewissheit, Durchblick usw.

Tagebuch-schreiben ist für mich eine gute Methode, um Stress abzubauen. Wie bei der Meditation, ist es eine Form, um den Geist zu entlasten.

Was Ruhe und Gelassenheit wirklich bedeuten

Hier sind einige Punkte, von denen ich besonders profitiere.

Aber halt, das ist nicht alles. 😎

Wenn ich also ein Tagebuch führe und es als emotionales Ventil nutze, dann gibt es weniger ungewünschte Impulsivität in meinem Leben!!

Konkret bedeutet das: dass ich meine Gefühle nicht mehr an meinen Kindern, meinem Partner oder sonst jemandem auslasse.

Der negative Stress ist schon raus, und dadurch bin ich ein besserer Partner, Vater, Mutter usw.

Ich finde das ein starkes Argument. 🤯

Oder möchtest du nicht ein besseres Vorbild für deine Kinder oder deinen Partner sein? 🙂

Versuche es, auch wenn du nicht daran glaubst

Wenn du es versuchst, wirst du nach einiger Zeit merken, dass etwas passiert. Du fängst an, selbst daran zu glauben.

Du könntest es zum Beispiel für 10 Tage testen. Trink deinen Morgenkaffee dabei (ja, vielleicht musst du 15 Minuten vor deinen Kindern aufstehen) oder probiere es vor dem Schlafengehen aus.

Wichtig: Beurteile nicht, bevor du es selbst ausprobiert hast.

Entdecke, wie Selbstreflexion dein Leben verändern kann.

Dein Tagebuch als neuer Freund oder neues Medikament

Dein Tagebuch ist immer für dich da.

Sieh es als deinen ständigen Begleiter oder als Medizin, die du jederzeit nehmen kannst.

Es ist kostenlos und rund um die Uhr für dich verfügbar!

Stell dir vor, du kommst abends von der Arbeit gestresst nach Hause. Dann sagst du deinem Partner, dass du kurz zehn Minuten allein benötigst, und gehst an einen ruhigen Ort, um Tagebuch zu schreiben.

Nach diesen zehn Minuten kommst du entspannt zurück; beim Abendessen bist du präsent, und später liest du deinen Kindern vielleicht eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

Wäre das nicht toll?

Übrigens, wenn du kein Tagebuch hast, nimm einfach ein Stück Papier. Und wenn du kein Papier hast, nimm ein Notizpapier oder sogar ein digitales Tagebuch. Es geht nicht darum, ein ausgefallenes Tagebuch zu haben, sondern darum, zu schreiben.

Noch einmal: Entdecke, wie die Selbstreflexion dein Leben positiv verändern kann!

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