← Alle Briefe Brief · 4. September 2023 · 4 Minuten Lesezeit

Gebe nicht auf

Kennst du das auch? Kaum sind ein paar Stunden des Tages vergangen, und du hast schon das Gefühl, der Tag sei gelaufen. Alles scheint schiefzugehen, du fühlst dich überwältigt und hast den Eindruck, nicht voranzukommen.

ABER GEBE NICHT AUF!

Ich meine es ernst. Du bist nicht allein. So geht uns allen mal. 🙏

Vergangene Woche hatte ich eine fast perfekte Woche. Fast alles lief wie am Schnürchen. Doch dann kam der Sonntagabend.

Ich hatte eine Absage von einem Hochzeitspaar erhalten, bei dem ich dachte, dass sie mich buchen würden. Dann musste ich auch noch den Boden wischen (weil es morgens nicht gereicht hatte), und es wurde sehr spät (nach 22:00), zumindest für meine Verhältnisse. Schließlich haben meine Frau und ich die kommende Woche durchgesprochen, und es wurde noch später, weil wir uns länger als erwartet mit einigen unangenehmen, aber notwendigen Themen auseinandersetzen mussten.

Und heute Morgen fühlte ich mich überhaupt nicht erholt (letzte Woche hatte ich insgesamt zu wenig geschlafen, und mein Körper signalisiert mir das jetzt!). Anstatt ins Fitnessstudio zu gehen, habe ich also noch etwas länger im Bett gelegen und dann meinen Sohn in den Kindergarten gebracht.

Um es kurz zu machen: Die letzten 16 Stunden waren nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.

Aber ich habe mich entschieden, mich nicht von dieser Negativität überwältigen zu lassen, sondern dagegen anzukämpfen. Was ich damit meine, ist Folgendes:

Erstens: Gestern Abend und heute Morgen habe ich immer wieder das Mantra wiederholt: "Gib nicht auf! Gib nicht auf!"

Dabei habe ich an Darrin Donnelly gedacht, der in seinem Buch "Think like a Warrior" über die fünf inneren Überzeugungen schreibt, die einen unaufhaltsam machen.

Einer davon lautet:

Ich bin unerbittlich und werde meine Träume nie aufgeben!

Ein Zweiter lautet:

Ich ziehe den Glauben der Angst vor.

Zweitens: Ich habe mich an die Arbeit gemacht und meine übliche Morgenroutine durchgeführt: 20-Minuten-Meditation, Lesen und Notizen machen, schließlich die Woche (weil es Montag war) und den Tag planen.

Und während ich das getan habe, habe ich mich besser gefühlt.

Nicht, weil ich intellektuell etwas dagegen unternommen habe, sondern weil ich aktiv geworden bin! 💪

Jetzt schreibe ich diesen Newsletter (der sich heute irgendwie von selbst ergeben hat 🙈).

Wenn deine letzten Tage schwer waren, habe ich eine Aufgabe für dich: Sage (oder schreibe es auf ein Stück Papier): "Ich gebe nicht auf!"

Erst zu dir selbst, dann zu deinem Partner, deinen Kindern, deinen Freunden, deinen Nachbarn oder sogar einem Fremden, egal, an wen. Hauptsache, du vermittelst, dass du nicht aufgibst!

GIB NIEMALS AUF!

Auch wenn du noch nicht sicher bist, wie du die Situation XY bewältigen wirst, beginne die Herausforderung damit, dein eigenes Selbstvertrauen und das deiner Umgebung zu stärken.

Schritt I: Habe Vertrauen in dich selbst.

Schritt II: Teile dieses Vertrauen mit deinem Partner und/oder deinen Kindern.

Das ist keine oberflächliche Positivität, sondern eine Notwendigkeit, wenn wir unsere Träume verwirklichen wollen.

Es kommt vor, dass man mal eine schlechte Stunde, einen schlechten Tag oder sogar eine schlechte Woche hat, egal, wie erfolgreich man ist.

Der Unterschied zwischen den erfolglosen und den erfolgreichen Menschen liegt darin, dass die Erfolgreichen bewusst entscheiden, etwas gegen was-auch-immer zu unternehmen.

Erfolgreiche Menschen starten oft, indem sie sagen: "Ich kann das schaffen!”

Unabhängig von deiner aktuellen Situation und den Herausforderungen, denen du gegenüberstehst, möchte ich dir sagen, dass ich an dich glaube.

Ich tue es wirklich, nämlich weil ich auch an mich glaube. Und ich bin ganz bestimmt nicht spezieller wie du.

Ich behaupte nicht, dass ich den Mars im September 2023 besuche. Ich sage lediglich, dass ich in der Lage bin, schwierige Tage, Wochen oder Monate zu bewältigen. Warum? Weil ich an mich glaube.

Nimm ein Blatt Papier, schreibe es auf oder verkünde es der Welt (und wenn dich jemand seltsam ansieht, sag ihm: "Ich glaube an mich, und ich schaffe das!" 💪).

Traust du dich nicht? Dann folge diesen Schritten:

  1. Flüstere es vor dich hin: Ich schaffe es.
  2. Beobachte, was sich verändert.
  3. Sage es vor dich hin: Ich schaffe es!
  4. Beobachte, was sich verändert.
  5. Stehe auf, strecke deine Brust, hebe deinen Kopf und nimm eine Gorilla-Haltung ein, und sage mit Überzeugung: ICH SCHAFFE DAS!
  6. Achte darauf, wie du dich fühlst. Es kann sein, dass du dich unbeholfen fühlst. Aber weißt du was? Das ist in Ordnung, denn wenn du wachsen möchtest, musst du deine Komfortzone verlassen!

Bewege dich, auch wenn es nur dein Mund ist, um zu verkünden, dass du es schaffst.

ICH GLAUBE AN DICH! 🤩

❌ Meine weiteren Highlights der Woche

🎶 Quality Time mit Musik: Wir sollten uns Zeit nehmen, und Musik hören, die uns glücklich macht. God Made Me Phunky ist ein absoluter Stimmungsmacher!

💑 Liebesbeziehung: Wie wäre es mit einem entspannten Wochenende zu zweit, um eure Liebe aufzuladen? Wenn wir es zur Gewohnheit machen, mit unserem Partner einmal im Monat an einem anderen Ort zu übernachten (allein, ohne Kinder oder Eltern😅), wird die Beziehung nicht nur gestärkt, sondern ihr tankt auch neue Energie.

Kennst du solche Wochen auch?

Dann lass uns reden. 30 Minuten, zwei Eltern mit demselben Alltag. Oder hol dir den nächsten Brief direkt ins Postfach.

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