2 Fehler, warum man seine Ziele nicht erreicht
Hast du schon mal Ziele formuliert, und dich dann gewundert, warum du diese nicht erreichst?
Vielleicht kennst du es: Kaum hat das neue Jahr gestartet, sind die Vorsätze bereits Geschichte.
Hierfür gibt es hundert Gründe, wenn nicht mehr.
Es gibt aber eine gute Nachricht. Darüber möchte ich heute schreiben.
Es sind zwei Dinge, die dermaßen simpel sind, dass man fast schon lachen muss (aber bevor du lachst, probiere es bitte erst aus):
- Ziele aufschreiben
- Ziele mitteilen
Dies ist wissenschaftlich untermauert.
Hier drei kurze Aussagen von wissenschaftlichen Autoren (es handelt sich um sinngemäße Zusammenfassungen, nicht um wörtlich zu nehmende Zitate):
Die einfache Handlung, deine Ziele aufzuschreiben, kann die Wahrscheinlichkeit, sie zu erreichen, signifikant erhöhen.
Peter M. Gollwitzer, American Psychologist
Das Teilen deiner Ziele mit anderen schafft ein Gefühl der Verantwortlichkeit und stärkt das Engagement, das letztlich die Erfolgschancen erhöht.
Matthews, G., & Lamb, D., Applied Psychology
Das Aufschreiben von Zielen steigert die Motivation und das Engagement, was zu einer höheren Wahrscheinlichkeit führt, sie zu erreichen, im Vergleich zu Zielen, die nicht aufgeschrieben wurden.
Koo, M., & Fishbach, A., Journal of Personality and Social Psychology
Ist das nicht fantastisch?
Lese Write It Down Make It Happen von Henriette Anne Klauser, wenn du wissenschaftliche Texte nicht magst.
Matthew McConaughey erzählt in seinem hervorragenden Buch ‘Greenlight’ eine dazu passende Anekdote.
Nämlich taucht während den Recherchen für sein Buch überraschend eine Liste in einem seiner Notizbücher auf, worin er von vielen Jahren zehn Ziele (ich glaube, es waren zehn) aufgeschrieben hatte. Nachdem er diese kurz durchgegangen ist, hat er schnell realisiert, dass er sämtliche Ziele erreicht hat.
ALLE Ziele. Nicht ein paar.
Einer der Ziele lautete: Einen Oscar als besten Schauspieler zu gewinnen! 2014 gewann er diesen, für den Film ‘Dallas Buyers Club’.
Aber Vorsicht.
Erstens: Natürlich genügt es nicht, die Ziele einfach nur aufzuschreiben und dann abzuwarten.
Betrachte es viel mehr als ein wirkungsvolles Werkzeug, einen Baustein auf dem Weg zu deinem Erfolg, anstatt es als etwas Passives zu sehen, dass alleinige Ergebnisse erzielt.
Zweitens: Es ist ratsam, nicht jedem unsere Ziele mitzuteilen, da zu viele Meinungen uns von unserem Weg ablenken oder demotivieren können.
Manche Personen, bewusst oder unbewusst, geben negative oder entmutigende Kommentare ab, was unser Selbstvertrauen und unsere Motivation beeinträchtigen könnte.
Sie meinen es vielleicht sogar nur gut.
Trotzdem: Wenn du deine Ziele mitteilst, tue dies in einem geschützten Rahmen.
Unterstützt dich dein Partner? Perfekt, erwähne immer wieder deine Ziele, erzähle von deinen Fortschritten.
Fehlt dir eine vertrauenswürdige Person in deinem Umfeld? Dann schreibe mir eine E-Mail, indem du auf diese antwortest. Ich gebe zu 100 % Antwort.
Lasse deine Träume nicht nur in deinem Kopf existieren, sondern teile sie mit denjenigen, die dich unterstützen und inspirieren.
Nochmals: Durch das Aufschreiben und Teilen von Zielen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, sie auch tatsächlich zu erreichen.
Es ist wie ein Zaubertrick.
Wie Magie.
Oder ein Lifehack, wie man Neudeutsch sagen würde.
Nun zu dir: Was sind deine Ziele?
Wenn du Ziele hast: Schreibe mir, ich würde mich freuen, von dir zu lesen!
Wenn du keine Ziele hast, versuche folgendes Experiment: Greife zu Papier und Stift und schreibe einfach drauflos, ohne auf das Geschriebene zu achten. Und? Lass es mich wissen, wie es dir bei dieser Übung erging.
❌ Meine weiteren Highlights der Woche
🧘 Meditation: Naturgeräusche, mit instrumentaler Musik unterlegte Meditationen habe ich am liebsten. Gabriel Loynaz ist brillant. Seine Produktionen sind wirklich herausragend. Du findest diese auf der Mindvalley App. Einige von ihm (und auch anderen) sind gratis, andere wiederum kosten. Meine drei Favoriten von ihm sind: 1) Village by the River, 2) Midnight Forest, 3) Surrender in Space.
💭 Mindset: Marisa Peer hat in einem Interview gesagt, dass, wenn unsere Gedanken formuliert sind, der Körper unausweichlich folgt. Unsere Gedanken sind also wichtig, wenn wir wollen, dass es unserem Körper besser geht. Sie empfiehlt die positive Coping-Formulierung, zB "Ich kann perfekt mit einer lärmenden Familie umgehen". Dadurch stärkt man seine Fähigkeit, herausfordernde Situationen zu bewältigen.
⌨️ Chat GPT - Neulich habe ich Chat GPT ausgiebig genutzt. Und muss sagen, dass es gut genutzt werden kann. Nicht als etwas, was alles macht, aber als Assistent, was hilft und führt. Wie ein Sparringpartner. Mein Problem war, dass ich kein gutes Internet im Keller hatte. Chat GPT war/ist ein außerordentlich hilfreiches Werkzeug, um Unterstützung zu erhalten und Lösungen für Probleme zu finden, wo mir die Geduld fehlt.
👥 Coaching: Das erste Coaching mit meiner Schwester Kathrin verläuft super! Schon nach den ersten paar Stunden spürt sie deutlich, wie viel sich in ihrem Leben bereits verändert hat. Das freut mich sehr für sie! Und für mich natürlich auch, denn es zeigt, dass das, was ich mache, etwas wert ist. Es ist noch nicht perfekt, aber das muss es auch nicht sein. Denn mein Hauptziel ist es (neben dem offensichtlichen Ziel, dass Kathrin davon profitiert), durch diesen Prozess zu lernen und mich als Coach weiterzuentwickeln.
⏰ Zitat - Vergeude keine Zeit.
📚 Meine neuen Buch Notizen
-> Das letzte Kind im Wald? (Richard Louv)
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