← Alle Briefe Brief · 22. Mai 2023 · 3 Minuten Lesezeit

2 Fehler, warum man seine Ziele nicht erreicht

Hast du schon mal Ziele formuliert, und dich dann gewundert, warum du diese nicht erreichst?

Vielleicht kennst du es: Kaum hat das neue Jahr gestartet, sind die Vorsätze bereits Geschichte.

Hierfür gibt es hundert Gründe, wenn nicht mehr.

Es gibt aber eine gute Nachricht. Darüber möchte ich heute schreiben.

Es sind zwei Dinge, die dermaßen simpel sind, dass man fast schon lachen muss (aber bevor du lachst, probiere es bitte erst aus):

Dies ist wissenschaftlich untermauert.

Hier drei kurze Aussagen von wissenschaftlichen Autoren (es handelt sich um sinngemäße Zusammenfassungen, nicht um wörtlich zu nehmende Zitate):

Die einfache Handlung, deine Ziele aufzuschreiben, kann die Wahrscheinlichkeit, sie zu erreichen, signifikant erhöhen.

Peter M. Gollwitzer, American Psychologist

Das Teilen deiner Ziele mit anderen schafft ein Gefühl der Verantwortlichkeit und stärkt das Engagement, das letztlich die Erfolgschancen erhöht.

Matthews, G., & Lamb, D., Applied Psychology

Das Aufschreiben von Zielen steigert die Motivation und das Engagement, was zu einer höheren Wahrscheinlichkeit führt, sie zu erreichen, im Vergleich zu Zielen, die nicht aufgeschrieben wurden.

Koo, M., & Fishbach, A., Journal of Personality and Social Psychology

Ist das nicht fantastisch?

Lese Write It Down Make It Happen von Henriette Anne Klauser, wenn du wissenschaftliche Texte nicht magst.

Matthew McConaughey erzählt in seinem hervorragenden Buch ‘Greenlight’ eine dazu passende Anekdote.

Nämlich taucht während den Recherchen für sein Buch überraschend eine Liste in einem seiner Notizbücher auf, worin er von vielen Jahren zehn Ziele (ich glaube, es waren zehn) aufgeschrieben hatte. Nachdem er diese kurz durchgegangen ist, hat er schnell realisiert, dass er sämtliche Ziele erreicht hat.

ALLE Ziele. Nicht ein paar.

Einer der Ziele lautete: Einen Oscar als besten Schauspieler zu gewinnen! 2014 gewann er diesen, für den Film ‘Dallas Buyers Club’.

Aber Vorsicht.

Erstens: Natürlich genügt es nicht, die Ziele einfach nur aufzuschreiben und dann abzuwarten.

Betrachte es viel mehr als ein wirkungsvolles Werkzeug, einen Baustein auf dem Weg zu deinem Erfolg, anstatt es als etwas Passives zu sehen, dass alleinige Ergebnisse erzielt.

Zweitens: Es ist ratsam, nicht jedem unsere Ziele mitzuteilen, da zu viele Meinungen uns von unserem Weg ablenken oder demotivieren können.

Manche Personen, bewusst oder unbewusst, geben negative oder entmutigende Kommentare ab, was unser Selbstvertrauen und unsere Motivation beeinträchtigen könnte.

Sie meinen es vielleicht sogar nur gut.

Trotzdem: Wenn du deine Ziele mitteilst, tue dies in einem geschützten Rahmen.

Unterstützt dich dein Partner? Perfekt, erwähne immer wieder deine Ziele, erzähle von deinen Fortschritten.

Fehlt dir eine vertrauenswürdige Person in deinem Umfeld? Dann schreibe mir eine E-Mail, indem du auf diese antwortest. Ich gebe zu 100 % Antwort.

Lasse deine Träume nicht nur in deinem Kopf existieren, sondern teile sie mit denjenigen, die dich unterstützen und inspirieren.

Nochmals: Durch das Aufschreiben und Teilen von Zielen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, sie auch tatsächlich zu erreichen.

Es ist wie ein Zaubertrick.

Wie Magie.

Oder ein Lifehack, wie man Neudeutsch sagen würde.

Nun zu dir: Was sind deine Ziele?

Wenn du Ziele hast: Schreibe mir, ich würde mich freuen, von dir zu lesen!

Wenn du keine Ziele hast, versuche folgendes Experiment: Greife zu Papier und Stift und schreibe einfach drauflos, ohne auf das Geschriebene zu achten. Und? Lass es mich wissen, wie es dir bei dieser Übung erging.

Kennst du solche Wochen auch?

Dann finde zuerst heraus, wo du stehst. Zwölf Sätze, fünf Minuten, Ergebnis sofort. Oder hol dir den nächsten Brief direkt ins Postfach.

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